Samstag, 16. Januar 2010

New York City again and again

Ja es gibt mich noch und ich bin nicht verschollen :) Deshalb werde ich euch in der Zukunft auch weiter mit meinem Blog zuspamen ;)

Es ist ja schon ein Weilchen her, dass ich hier zuletzt was geschrieben habe, daher werde ich dies wieder in mehreren Posts hier nacharbeiten.
Wie schon erwähnt, habe ich den Jahreswechsel mit Julia in New York City verbracht. Unsere Unterkunft habe ich ja schon im letzten Post erwähnt - die war einfach nur aus unserer Sicht der Hammer. Steven, der Vermieter, war auch ein recht kontaktfreudiger Mensch, so dass wir auch jede Menge mit ihm reden konnten. Er hat uns dann auch jede Menge Tips gegeben wo wir unbedingt mal vorbei gehen sollten - sprich Orte die man als Standardtouri im Normalfall nicht ohne weiteres findet. So hat er uns Supermärkte empfohlen, Restaurants, Bäckereien, Einkaufsläden usw. und viele der Tips waren auch sehr gut! Einer dieser Tips war ZABAR'S, ein Supermarkt mit angeschlossenem Café. Entweder man kauft sich gleich alles im Café oder man kauft sich dort die Dinge erst im Supermarkt und setzt sich dann dort ins Café. Dies haben wir dann auch den einen Morgen gemacht. Das witzige war nur, dass wir ein paar Tage später im Kino in Washington waren und uns den Film "Did you hear about the Morgans?" angeschaut haben und dort der Laden auch erwähnt wurde (laut Julia wird dieser aber nicht in der deutschen Version erwähnt). Also waren wir wirklich in einem "echten" New Yorker Laden ;)

Am 30.12 hatten wir Tickets für das "Lion King" Musical im Minskoff Theater, direkt am Times Square. Uns hat das Musical sehr gefallen auch wenn die Story recht einfach ist. Es ist halt die 1 zu 1 Version zum Film. Aber die Inszenierung war sehr toll mit all den kreativen Kostümen und einer tollen Bühnenshow. Was wir irgendwie nur sehr eigenartig fanden war, dass zwar ein Dirigent vor der Bühne rumgewedelt hat, man aber nirgends ein Orchester finden konnte. Und dadurch das die Musiker über Mikrofone gesungen haben und die Musik auch aus Musikboxen kam, wirkte es ein wenig wie abgespielte Musik vom Band. Man hat aber auch gemerkt, dass live gesungen wurde!
Aber eins mussten wir mal wieder feststellen! Die Amerikaner haben keinen Respekt bzw. Benehmen in kulturellen Einrichtungen! In der Pause haben sich erst einmal viele Leute mit Getränken und Knabberein eingedeckt. Als es nach der Pause dann weiter ging, war ein enormes knistern und klappern im Saal, schlimmer als ich es je in einem Kino erlebt habe!

Da das Theater direkt am Times Square gelegen ist und aus den Fenstern auch einen tollen Blick auf diesen ermöglicht habe ich mal die Gelegenheit genutzt und mal ein Video von dem ganzen Trubel gemacht. Aber um das richtig zu verstehen, muss man es wahrscheinlich mal selber mitgemacht haben:

Hier mal noch ein Bild aus dem Minskoff Theater in der Lobby:

In New York gibt es ja so manch ausgefallenen und verrückten Laden, also haben wir uns auch mal in das Abenteuer Toys'r'us gestürzt. Im eingangsbereich kann man sich erst einmal in ein Riesenrad setzen und seine Runden drehen und dabei die drei Etagen versuchen zu überschauen. Es ist einfach unglaublich was dort alles verkauft wird und wie zum Teil dort noch anders Geld verdient wird, wie z.B. durch den Verkauf von Fotos vor bestimmten Figuren oder dergleichen. So wurde dort ein riesen begehbares Barbihaus aufgebaut, riesen LEGO Türme eine Jurassic Park Area und viele weitere Themenbereiche.


Die Silvesternacht haben wir dann in der 7th Avenue auf der Höhe der 53rd Street verbracht. Wir sind zu gegen 21 Uhr dort hingegangen und wurden aber auch relativ stark enttäuscht. Wir konnten zwar den Times Square mit dem 'ball' sehen aber es war einfach nix los. Es standen dort tausende Menschen auf der Straße im leichten Nieselregen und seiten der Stadt wurde nix unternommen. So gab es keine Videoleinwände, keine Musik, kein Entertainment ... eigentlich nix. Nichts destrotrotz haben wir uns die Mühe gemacht und sind dort eisern bis Mitternacht geblieben. Und dann kamen wir aber aus dem Staunen nicht mehr heraus! Kaum war es 0 Uhr hat sich jeder Happy New Year gewünscht und keine 3 Minuten später war die Straße nicht einmal mehr halb voll! Jeder hat sich auf den Heimweg begeben! Über dem Central Park wurde ein riesiges, ca. 20 minütiges Feuerwerk abgebrandt, aber keiner hat hingeschaut. Das fanden wir dann doch schon äußerst erstaunlich!!!

Was gibt es sonst noch so aus New York zu berichten!? Es war die meiste Zeit doch sehr kalt dort! :) Insbesondere durch die hohen Häuser wehte ein permanenter eisiger Wind, der es nicht viel angenehmer auf den Straßen gemacht hat. Aber es hatte auch mal geschneit, so dass wir New York wirklich im Winter mal sehen konnten! So war der Central Park im weißem Gewandt und die Seen dort zugefroren

und es gab noch einige weihnachtliche Verzierungen.
Auch ein bekanntes Bild aus New York ist der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center der direkt über der Schlittschuhbahn steht. Auch wenn der Baum relativ groß ist, wirkte er aufgrund der ganzen Gebäude rund her um gar nicht so groß.

Am Neujahrstag haben wir dann erst einmal das MoMA unsicher gemacht. Auch wenn ich nicht der riesen Kunstfanatiker bin, war es doch schon mal recht interessant die Bilder, die man in der Schule in den Lehrbüchern gesehen hat, auch einmal im Original zu sehen.
Und kommt bei dem folgenden Bild nicht einigen von euch etwas bekannt vor? Richtig! Stichwort: Game Design - Fundamentals Kurs aus dem Sommersemester 09 :D
Unsere Wohnung war nur wenige Schritte vom Hudson River entfernt, gleich ganz in der Nähe von der Washington Bridge. Daher haben wir uns diese erst einmal am 2. Januar aus der Nähe angeschaut und sind dann weiter gefahren zur Brooklyn Bridge.

Naja und wie ihr euch sicher auch schon denken könnt, waren wir zwischenzeitlich immer mal wieder shoppen und haben einfach die Stadt genossen.

2 Kommentare:

  1. Na endlich wieder mal ein Eintrag!:=)
    Du bist dann aber scheinbar noch nicht in Old Germany in einem dieser neuen Musicals gewesen. Am Potsdamer Platz, damals bei Cats, war das Orchester hinter der Bühne mit Videokontakt zum Dirigenten, der so aber die Bühne direkt im Auge hat. Das ist Technik!
    Aber bei "Hair", nur 500m östlich von "Lion King" gab es Live-Musik (mit Dirigenten) auf der Bühne sowie ein ordentliches Publikum, ohne Krümel auf den Sitzen. Also Tipp für den nächsten NYC-Trip.

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  2. Ich vermute mal ganz stark, dass das Orchester auch irgendwo hinter der Bühne mit Videokontakt saß, dennoch wirkt dies einfach nicht mehr so. Schaut für den Betrachter etwas merkwürdig aus, wenn der Dirigent vor nem Monitor rumwedelt.

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