Mittwoch, 19. August 2009

How are you doing?

Warum wird man eigentlich permanent danach gefragt? Eigentlich will ich doch nur einen Burger bestellen oder einen Kabob (ich übersetz mal: Döner :D ) essen. Entweder das Personal des jeweiligen Ladens ist wirklich an meinem Wohlergehen interessiert, oder es besteht Gefahr, dass das Essen unter bestimmten Umständen Auswirkungen auf meinen Körper hat.

Das bestellen von Essen ist für mich hier immer noch eine kleine Hürde. Man bekommt nicht einfach das was die Karte anpreist, sondern man muss sich das Essen selbst zusammen stellen. Wenn man beispielsweise einen Burger bestellt, muss man anschließend sagen was man alles drauf haben will. Da ich mich mit den Vokabeln dafür bestens auskenne, entsteht immer einen unerklärliche Pause.

Was haben wir heute so erlebt?
Im Prinzip war heute Sightseeing Tag Nr.2 in DC. Wir sind heute wieder mit den Hop On Hop Off Bus rumkutschiert und haben uns u.a. die Washington Cathedral, Lincoln Memorial, Korea War und World War 2 Momarial, Union Station und das Old Post Office angeschaut. Eine Busfahrerin hat uns dann noch auf das kleinste Haus von DC und dem ehemaligen Wohnhaus von J. F. Kennedy hingewiesen. By the way, wusstet ihr, dass die Union Station in Washington DC der größte Bahnhof der Welt ist und flächenmäßig das größte Gebäude der USA ist?

Folgend wieder eine Liste mit Eindrücken:
  • Coca Cola beinhaltete bis 1903 Kokain, kein Wunder, dass die Amerikaner das Zeug so viel trinken.
  • In Deutschland wird normaler Weise in Museen und Kirchen relativ leise miteinander kommuniziert, hier nicht! Ebenso werden Oreokekse in der Kirche gegessen.
  • Viele Sachen sind einfach nur nach gemacht. Die Kathedrale sieht z.B. aus wie Notre Dame in Paris.
  • Unser erstes eigenes Frühstück war zum Teil schon recht annehmbar. Kritikpunkte sind das der Apfelsaft zwar um 40% (!!!) Zuckerreduziert ist, aber auch immer noch nur nach Chemo schmeckt. Weiterhin hatten die Bagels irgendwie einen leichten Zwiebelgeschmack, konnten aber keine entsprechenden Inhaltsstoffe ausfindig machen.
  • Flaschen haben hier mitunter recht eigenartige Füllmengen: 1,89 l, 710 ml, ...
  • Waren heute im Copyshop um eine Seite ausdrucken zu lassen. Ich war nur sehr verwundert, dass das kostenlos für uns war. Da wir anschließend noch durch den Ausgang mit den Security Leuten mussten hatte ich in dem Moment irgendwie ein ungutes Gefühl.
  • Sirenen von Rettungsfahrzeugen sind hier einfach nur grausam.

So und nun mal noch ein paar Bilder:










In diesen Säcken befinden sich die Kartoffeln die vorzugsweise für Pommes zu verwenden sind:



Morgen werden wir dann erst mal unser Mietauto abholen und dann zum Shoppen nach Leesburg fahren, dort solls ein Outlet Center geben.

5 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Coca Cola enthält seit 1903 kein Kokain. Aber Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auf der Mehrzahl der Dollarnoten Kokainspuren befinden. In Washington sollen sogar auf 95% der Dollars Spuren nachweisbar sein. Also immer schön Händewaschen und lieber Cola trinken!

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  3. Bringt ihr mit nen paar Dollarscheine mit? Vorzugsweise die, die bereits einen sehr starken weissen schimmer haben ;)

    Grüße
    Alex W.

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  4. Mensch seid ihr aktiv. Ich werd die ersten Tage wahrscheinlich kaum aus dem Haus rauskommen, weil da schon genug neu für mich ist :D
    Und jetzt dann gleich typisch amerikanisch im Auto rumcruisen... Bin ja gespannt, welche Benzinschleuder ihr euch da aussucht.

    Viel Spass noch,
    Chris

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  5. Leiht euch da am besten einen Smart aus :-D Der kommt immer gut an

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