Dieses Mal konnte ich beim Abholen des Mietwagens auch selber einen Wagen aus meiner Kategorie auswählen. Da ich ja nun einmal in den Staaten bin, habe ich mich für den einzigen amerikanischen Wagen entschieden. Die Toyotas sind bei mir nach den letzten Ereignissen gleich von vorn herein ausgefallen! ;-) Somit cruise ich die nächsten Tage mit einem Dodge Journey SXT durch den Sunshine State.
Dass ich mich nun in einem Südstaat befinde, habe ich dann auch ziemlich schnell gemerkt. Mal ganz vom Wetter abgesehen :D Die Häuser sind hier alle die reinen Holzhäuser, die Farben der Häuser wirken sommerlicher und bunter und man sieht skurrile Autos sowie die typischen alten Cadillacs etc. noch rumfahren – natürlich auch in den passenden Farben. Aber nicht schlecht geguckt habe ich, als ich einen Monster Truck hier im normalen Straßenverkehr gesehen habe!!! Leider konnte ich den beim Fahren nicht so schnell fotografieren. Auch sehr klasse fand ich, als auf einem Interstate mir auf dem Grünsteifen 3 Quads mit jeweils einer Mülltonne vorne angebunden entgegen kamen. Das nenne ich auch mal nette Fahrzeuge der Straßenmeisterei :)
Meine Tour führte mich dann als erstes zum Ocala National Forst nördlich von Orlando. Laut Reiseführer kann man dort mit etwas Glück Schwarzbären sehen. Mir ist dieses Glück leider verwehrt geblieben, wenn ich mal von dem ausgestopften im Visitor Center absehe ;-) Bevor ich jedoch ins Visitor Center gegangen bin, hatte ich mich laut und deutlich dort angekündigt, denn ich bin versehentlich auf den „Panic button“ meines Autoschlüssels gekommen. Dies hat zur Folge, dass quasi die Alarmanlage auf voller Lautstärke trötete. Es hat dann auch eine Weile gedauert bis ich das nervige Teil wieder ausgeschaltet bekommen habe. Als Begrüßung im Visitor Center dürfte ich mir dann auch anhören: „Hey, how are you? It seems you have found the panic button.“ Wie die wohl darauf gekommen sind? ;) Letztendlich habe ich dann noch eine kleine Wanderung auf einem Trail im National Forst gemacht, der mich zu einem See geführt hat. Aber insgesamt fand ich die Gegend nicht so atemberaubend.
Endlich habe ich auch mal wieder ein neues Verkehrszeichen hier kennen gelernt:
Gegen 17 Uhr bin ich dann auch an meinem eigentlichen Tagesziel angekommen, nämlich in Saint Augustin. Das Städtchen ist der älteste dauerhaft bewohnte Ort der USA und hat auch das älteste Fort! Mein Hotel habe ich ganz in der Nähe bezogen, nämlich in St. Augustine Beach.
Natürlich musste ich nach der Ankunft als erstes zum Strand!
Den Ort selber konnte ich mir leider nicht mehr im Hellen anschauen. Aber dennoch fand ich das Städtchen einfach nur Traumhaft. Man findet in der Altstadt fast nur sehr alte Gebäude und der ganze Ort hatte ein sehr spanisches Flair! Wenn man nach Florida kommt, sollte man diesen Ort aus meiner Sicht auf keinen Fall auslassen! Ich hatte dann die Chance einfach mal genutzt und ein wenig mit meinem Fotoapparat herum gespielt.
Für morgen steht bei mir als Haupttagespunkt dann das Kennedy Space Flight Center – Cape Canaveral auf dem Programm und am Ende des Tages werde ich dann voraussichtlich ca. 200 Meilen weiter südlich von hier sein. Jetzt werde ich mich aber erst einmal ins Bett machen, war ja schließlich ein langer Tag!
Na ja, Du bist ja ganz schön anspruchsvoll.
AntwortenLöschen"Aber insgesamt fand ich die Gegend nicht so atemberaubend."
Die Bilder vom NP sehen doch ganz schön (tropisch) aus. Also ich würde jetzt gern tauschen und wäre etwas begeisterter.
Lass Dich dann wenigstens von Cape Canaveral überraschen, ich finde Florida jedenfalls toll!